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23. Oktober 2011 Herbolzheimer Boulemeisterschaft in Broggingen auf
dem Bouleplatz bei der Lerchenberghalle. Spielberechtigt sind alle Hobby-Boulespieler aus Bleichheim, Broggingen, Herbolzheim, Tutschfelden und Wagenstadt. |
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öffentlicher Bouleplatz in Broggingen Ein lang gehegter Wunsch wurde wahr: Broggingen hat nun einen Bouleplatz. Der Platz
wurde von Initiatoren und Machern in Betrieb genommen. Die Spielfläche hinter der Lerchenberghalle bei der Weintraubenannahmestelle ist 16 Meter lang und acht Meter breit. Sie wurde binnen sechs Wochen in
nahezu 100 Stunden von Wilfried Engler, Rainer Kupke, Otto Mutschler, Ralf Obergföll, Rudi Schandelmeyer, Christian Scheerer, Wolfgang Schnaiter und Werner Wisser in Eigenleistung angelegt. Lediglich
Materialkosten fielen an, welche die Stadt Herbolzheim übernimmt. An Arbeitsschritten war unter anderem Auskoffern, das Anlegen von Grob- und Feinschotter sowie einer Umrandung notwendig, bevor Sand
aufgeschüttet und abgerüttelt wurde.
„Wir in Broggingen haben nun ein weiteres Freizeitangebot“, freute sich Ortsvorsteher Wilfried Engler. Der Bouleplatz als neuer Treff biete unter anderem eine
Kommunikationsmöglichkeit. Als Initiatoren wurden insbesondere Rudi Schandelmeyer und Wolfgang Schnaiter gewürdigt. Am Samstag wurde unter fachkundiger Anleitung von Rainer Kupke, der vor allem Kindern das
Spiel näher brachte, ein erster Vergleichstest gemacht. „Das Spiel ist ein sehr soziales“, betonte Rainer Kupke, denn „man braucht keine Vorkenntnisse, um es spielen zu können“. |
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.Die Bouleregeln
Anzahl der Spieler
Sie können allein gegen einen
einzelnen Gegner (frz. tête à tête), im Doppel (doublette) oder aber in Dreiermannschaften (triplette) spielen.
Beim Triplette hat jeder Spieler zwei, beim Doublette drei und beim tête à tête sechs Kugeln zur Verfügung. Um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, kann ein Teilnehmer auch allein gegen
zwei Gegner, zu zweit gegen drei Gegner, usw. spielen. Hauptsache, jede Mannschaft hat die gleiche Anzahl von Kugeln.
Spielverlauf
Ziel des Spiels ist es, seine Kugeln so nah wie möglich an die
Zielkugel, das „Cochonet“ zu Deutsch "Schweinchen”, heranzubringen. Zunächst einmal zeichnen Sie auf den Boden einen Kreis, aus dem heraus die Kugeln geworfen werden. Dann wirft eine Mannschaft die
Zielkugel. Damit das Spiel beginnen kann, muss sie in einer Entfernung von 4 bis 10 Metern liegen bleiben und vom Wurfkreis aus zu sehen sein (wenn nicht, fangen Sie eben noch einmal von vorn an). Dann wirft die
Mannschaft die das Schweinchen geworfen hat eine Kugel. Ob gelungen oder nicht: Danach ist der Gegner dran. Schafft er es, eine Kugel näher ans Schweinchen zu bringen, wechselt das Spielrecht wieder. Immer
ist das Team am Zuge, dessen beste Kugel weiter vom Schweinchen entfernt ist als die beste Kugel des Gegners.
Wer gewinnt?
Wenn alle Kugeln geworfen worden sind, ist eine "Aufnahme"
beendet, und man zählt die Punkte. Nur die Mannschaft mit der bestplatzierten Kugel bekommt Punkte, und zwar einen für jede Kugel, die näher an der Zielkugel liegt als die bestplatzierte des Gegners. Eine Partie ist
beendet, wenn eine Equipe 13 Punkte auf dem Konto hat. Da pro Aufnahme höchstens 6 Punkte zu erzielen sind, geht ein Match über mindestens drei und höchstens über 25 Aufnahmen, vorausgesetzt, die Partie
endet 13:12.
Beide gleich nah?
Oft ist mit bloßem Auge nicht zu entscheiden, wessen Kugel näher am Schweinchen liegt. Mit Maßband oder einem Stöckchen lässt sich meist Klarheit schaffen.
Bleibt das ohne Ergebnis, muss das Team, das zuletzt am Zuge war, noch eine weitere Kugel werfen. Dann wird abwechselnd je eine Kugel gespielt, bis die "Unentschieden-Lage" wieder aufgehoben
ist. Bleibt die Remis-Situation bis zuletzt bestehen, wird die Aufnahme als "null" gewertet. Kein Team erhält Punkte. Das Spiel ist zu Ende, wenn eine Mannschaft 13 Punkte erreicht hat. |
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